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Medienvielfalt bedeutet ja nicht zwangsläufig, dass der Leser besser oder neutraler informiert wird. Es gibt in Südtirol keine Zeitung, der man Objektivität vorwerfen könnte. Einzig der "langweilige" Rai-SenderBozen berichtet halbwegs objektiv und neutral.
Dass RAI Südtirol (RAI-Sender Bozen war einmal) "halbwegs objektiv und neutral" berichtet, gehört in den Bereich der Legenden. Der Staatsrundfunk ist alles andere als objektiv und neutral. Obwohl vom Staat nicht einmal 50 Prozent der Finanzierung kommt, ist die Redaktion zu 100 Prozent von Rom abhängig. Außerdem gibt es auch noch die Sendung ORF Südtirol heute, die aber mit ihrer Konzentration auf Soft News informationsmäßig keine Rolle spielt.
Sommerloch-Content?
«Ja, ich kenne Salto.bz. Salto.bz ist eine Online-Nachrichtenplattform, die in Südtirol tätig ist. Die Website bietet Nachrichten, Artikel und Berichte zu verschiedenen Themen, darunter Politik, Kultur, Gesellschaft und mehr. Salto.bz zeichnet sich durch seine unabhängige Berichterstattung aus und widmet sich oft Themen, die in der breiteren Medienlandschaft möglicherweise weniger abgedeckt werden. Die Plattform hat sich einen Ruf für kritische Analysen und eine alternative Perspektive auf aktuelle Ereignisse erworben.»
ChatGPT non sa che salto.bz è un portale bilingue o proprio non lo considera tale?
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Ich melde mich ja wirklich sehr selten hier in den Kommentaren zu Wort, aber bei diesem Artikel muss ich es fast. Als "Artificial Intelligence"-Student bin ich zwar bei weitem nicht allwissend bei dem Thema, aber mehr "Experte" als die meisten Durchschnittsbürger.
Wer ChatGPT als "Experten" zu irgendeinem Thema befragt, hat grundsätzlich missverstanden, was ChatGPT ist. ChatGPT's Antworten haben mit Wissen oder gar Verständnis überhaupt nichts zu tun. Vielmehr ist ChatGPT ein riesiges Statistik-Modell, das anhand der Wörter die in einem Text aneinander gereiht sind das nächste Wort, das am wahrscheinlichsten ist, *errät*. Im Grunde haben alle Anwendungen von ChatGPT das meist die wahrscheinlichste Antwort auf eine Frage eben auch die richtige ist. (Der technische Fachbegriff in der Forschung dafür ist übrigens Halluzination).
Deshalb klingt ChatGPT in den Antworten auch immer vorsichtig, und es kommen schwammige, inhaltlose Antworten heraus. Auf gut Deutsch: ChatGPT ist ein unerträglicher "Dampfploderer". Der Fachbegriff da übrigens
Auch vermeidet ChatGPT es dem Fragesteller in irgendeiner Form zu widersprechen, mit den richtigen Fragen kann man es quasi alles sagen lassen.
Dass hier ein solcher "Artikel" vom Autor vollkommen kommentarlos auf Salto erscheint, hat mich sehr erstaunt. Spannender hätte ich es gefunden, wenn dieser Artikel sich wirklich kritisch mit der Interaktion und ChatGPT's Antworten beschäftigt hätte, vielleicht sogar probiert hätte in einer zweiten Unterhaltung ChatGPT zur Dementierung der eigenen Aussagen zu bringen?
So hat der Artikel leider keinerlei Mehrwert. Wenn ich unkommentierte Nachrichten bzw. "Nachrichten" von irgendwelchen Agenturen, die eh längst alle mit (oder von?) AI-Tools geschrieben werden, dann gehe ich zur in diesem Artikel erwähnten Medienkonzentration.
Sehr aufschlussreich ihr Kommentar Herr Waldner.
Aber wozu brauchen wir ChatGPT (unerträglicher "Dampfploderer"), wir haben doch unsere Politiker.
Wenn man dies liest, fällte einem nur eins ein:
ChatGTP erbringt bei so einem Interview nur bla bla bla... bestenfalls bestätigt es in der Antwort lediglich die Frage.
Stimmt ... und mir sind da gleich unsere Politiker eingefallen. Ist Achammer womöglich gar ChatGPT? :-)
Den Eindruck hatte ich auch.
ChatGTP's Antworten klingen hier wie jene der meisten PolitikerInnen [aber auch wie die Texte der meisten JournalistInnen, die ja meist nur aus einheitlichen Presseagenturen schöpfen, und wie die Texte mancher KommentatorInnen].
Die größte Gefahr dürfte tatsächlich sein:
"Personalisierung der Inhalte: KI kann genutzt werden, um Inhalte auf die Präferenzen der Leser anzupassen und individuell zugeschnittene Nachrichten und Informationen bereitzustellen."
Warum hast du Salto.bz nicht erwähnt?
Weil es unter der Wahrnehmungsgrenze liegt.
PS Spass bei Seite, in der zweiten Antwort liest es sich so,als ob Alto Adige eine deutschsprachige Zeitung sei.
Sollten Sie Recht haben Herr Staffler, dann kann man eigentlich keinem Medium trauen, will man sich nicht manipulieren lassen. Dann wäre es wohl das Beste, wenn man nur die Mitteilungen der Presseagenturen liest.
Ich habe jahrzehntelang die Meldungen der wichtigsten Presseagenturen (DPA, APA, ANSA, Reuters, AFP, AP, ADN-Kronos usw.) bearbeitet und weiß aus persönlicher Erfahrung, dass man den Meldungen der Agenturen keineswegs trauen kann. Es fällt einem ja immer erst auf, wenn man die Fakten aus persönlicher Erfahrung kennt und dann staunt, was daraus von den Agenturen gemacht wird. Es ist ja nicht so, dass die immer nur bewusst manipulieren wollen, aber die Journalisten, die für die Agenturen arbeiten, sind halt auch nur Menschen mit einem oft sehr beschränkten Wissen (sogenanntes "Allgemeinwissen" wird ja immer seltener) und sie sind selbst in höchstem Maße manipulierbar und für Aufmerksamkeiten aller Art empfänglich, bzw. sie haben ihre persönlichen Überzeugungen und manipulieren sich damit selbst.
Das derzeitige Schul-System erzieht zu viele BESSER-WISSER, die nicht über ihren persönlichen heiligen Teller-Rand hinaus-sehen und "ihr un-fehl-bares-Wissen dem Volk als die einzig richtige Wahrheit aufdrängen."
Das CHAT-GPT ist wohl nur die Möglichkeit, mit dem IT-SYSTEM "die am öftesten genannte / zitierte / behauptete, aber durchaus auch zu hinter-fragende ERKENNTNIS zu ermitteln."
Wenn ich das "derzeitige Schulsystem" mit meiner Schulzeit vergleiche, dann sehe ich Verbesserungen hinsichtlich kritischer Auseinandersetzung mit den Medien. Mittlerweile steht die Medienkompetenz auf den meisten Lehrplänen, wenngleich es mMn noch viel zu wenig ist. Dass die Schule schuld ist, würde ich also nicht behaupten. Dem Wort der Medien traue ich prinzipiell nicht, mit der KI muss man nun aber dazu lernen, dass man auch den Bildern und Videos nicht trauen kann. Schlussendlich bleibt einem nur die Medienvielfalt und die Bildung um sich einigermaßen vor Manipulation zu schützen. Besonders beim ersteren sehe ich da große Defizite und das nicht nur in Südtirol.