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Sandra Pineider
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Interview

„Schade, dass wir weniger werden“

Jungbäuerin Sandra Pineider liebt ihre Arbeit auf dem Hof. Wäre sie für einen Tag Politikerin, würde sie für einen fairen Milchpreis sorgen.
Di
Ritratto di Anna Luther
Anna Luther07.03.2022

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Ritratto di Dietmar Nußbaumer
Dietmar Nußbaumer 9 Marzo, 2022 - 20:37

Es ist interessant, dass kleine Molkereigenossenschaften besser auszahlen als große. Leider wird der Verkaufspreis wohl auch von Lidl und Co. bestimmt. Wenn dann über Subventionen gemeckert wird, so sind die evtl. deswegen notwendig, weil der Verkaufspreis oft hart an der Grenze zur Rentabilität pendelt. Die Subventionen landen daher indirekt wieder bei Lidl und Co. (und der Steuerzahler darf das Ersparte indirekt wieder den Bauern zahlen; die EU will aber anscheinend nichts dagegen machen, der Lidl verdient ordentlich und ein paar andere wohl auch).
Auch den Bauern wäre geholfen, wenn sie sich nicht als Almosenempfänger fühlen müssten, das kratzt am eigenen Selbstverständnis. Faire Preise wären daher wünschenswert, nicht nur in Südtirol.

Ritratto di Johannes Engl
Johannes Engl 9 Marzo, 2022 - 22:30

Es ist doch immer wieder das gleiche Lied: viele Kunden wären bereit, 10 ct mehr zu bezahlen für 1 lt. Milch, wenn garantiert wäre, dass die 10 ct. direkt an die Bauern weiter gereicht werden. Aber durch irgend welche komischen Aufschlagskalkulationen, werden dann aus 10 ct. für den Bauern dann 50 ct. oder mehr am Ladentisch, weil noch viele andere (durch die Aufschläge in % auf den Einkaufspreis) mitverdienen wollen.
Das ist eigentlich ein absurdes System.
Ich plädiere für eine transparente Kalkulation auf der Bergmilch-Verpackung. Daneben dieselbe Milch um 10 ct. teurer mit dem Titel: Für diese Milch bekommt der Bauer den gerechten Preis. Ein Experiment wäre es wert.
Andere machen es vor: https://lamarcadelconsumatore.it/

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